CAS-Rechner und die Mathe-CD

Der alte Taschenrechner hat ausgedient. Schüler sollen jetzt mit Rechnern arbeiten, die es ermöglichen,
anspruchsvollere Aufgaben zu erledigen.

Viele Schulen verwenden daher die sogenannten grafikfähigen Rechner, die schon ziemlich viel können.

Aus Zeitgründen gehe ich kaum auf sie ein. Sie sind auch in der Handhabung nicht schwer.

Der Trend geht daher - leider oder zum Glück - hin zum CAS-Rechner.

CAS heißt Computer - Algebra - System.  Diese Rechner besitzen eine hochentwickelte Software, mit denen
man sehr viele Berechnungsmethoden der Oberstufenmathematik durchführen kann.

Auf Grund der doch schwierigen Aufgabenstellungen  und der Komplexität dieser HiTech-Geräte gehe ich
in den meisten Texten auf die Einsatzmöglichkeiten solcher Geräte ein.

Es gibt auch einige Texte, bei denen es speziell auf die Verwendung dieser Geräte geht.  Diese Texte haben
jedoch einen Nachteil:  Sie veralten schnell, weil die CAS-Hersteller mit Hochdruck ständig an neuen Versionen
arbeiten. Wer dann auf ein neues Gerät umsteigt, hat oftmals neue Menüs und verbessere Software in
seinem Rechner. Und der Text ist dann veraltet.

Ich muss also im Laufe der Zeit diese Texte gelegentlich umarbeiten. Ich werde es aber nicht schaffen,
alle Stellen mit CAS-Bezug zu überarbeiten.

Ich verwende generell nur 2 CAS-Systeme:  

TI Nspire  (von Texas Instruments) , von dem jetzt die Version 2.0 erschienen ist, und  
ClassPad (von CASIO).  

Das (alte) Modell Voyage von TI wird hier nicht mehr berücksichtigt,

Beide Rechner liefern mir Screenshots zur Ergänzung der Texte.

Dabei ist es mein Bestreben, in aller Regel auch manuelle Lösungswege aufzuzeigen.

Mein Grundsatz ist und bleibt hier altmodisch: Man sollte (fast) alles auch "händisch" rechnen können.

Die Zukunft wird zeigen, welch negativen Auswirkungen diese unglaubliche Materialschlacht mit
CAS-Rechnern bringen wird. Die Hochschulen vermelden ja jetzt schon, dass die Studenten keine
Mathematik mehr können.

Das Ziel der Zukunft muss es sein, den Mathematikunterricht und die Prüfungsaufgaben so zu gestalten,
dass mehr an Methodenwissen und Fähigkeiten erhalten bleibt, als es sich derzeit abzeichnet.
Der richtige Weg liegt immer irgendwo in der Mitte.  Nur eben wo ???